Mitgliedschaft in der Tauschgemeinschaft

Aufnahme

In die Tauschgemeinschaft können Personen ab 14 Jahren und Unternehmen aus der Region aufgenommen werden. Teilnehmen kann jeder aus der Region, der den anderen etwas anzubieten hat. Anspruch auf Aufnahme in die Tauschgemeinschaft haben

Für alle übrigen Unternehmen und Personen besteht kein Anspruch auf Aufnahme. Keinen Anspruch auf Aufnahme hat, wer wegen Missbrauch der Tauschgemeinschaft ausgeschlossen wurde.

Personen müssen bei der Aufnahme einen Personalausweis oder Pass vorlegen. Unternehmen werden durch Antrag einer bevollmächtigten Stellvertreterin in die Tauschgemeinschaft auf­genommen.

Voraussetzung für die Aufnahme ist die Teilnahme an einer Informationsveranstaltung, bei der die Grundlagen des Barter-Rings sowie die Unterschiede zum Euro-System verständlich gemacht werden.

Jedes Mitglied wählt bei seiner Aufnahme zwei Teilnehmerinnen der Tauschgemeinschaft (keine Unternehmen) als Fürsprecherinnen aus, die es im Falle eines Konfliktes beim Finden einer Lösung unterstützen können. Außerdem haben die Fürsprecherinnen Vollmacht für das Ver­rechnungskonto des Mitglieds, falls das Mitglied verstorben ist, wegen Krankheit oder eines Unfalls nicht ansprechbar ist oder das Mitglied mindestens 3 Monate lang unerreichbar ist bzw. die Kommunikation verweigert. Im letzteren Fall müssen die (vergeblichen) Versuche, Kontakt mit dem Mitglied aufzunehmen, dokumentiert sein.

Der Wahl zur Fürsprecherin kann widersprochen werden – dann muss das neue Mitglied eine andere Fürsprecherin benennen. Die Fürsprecherinnen eines Mitgliedsunternehmens sollten nicht beruflich für das Unternehmen tätig sein.

Über die Erhebung einer Aufnahmegebühr und oder eine Jahresgebühr entscheidet die Mitgliederversammlung.

Kündigung, Ausschluss

Die Teilnahme an der Tauschgemeinschaft kann von der Teilnehmerin jederzeit ohne Angaben von Gründen beendet werden.

Bei einem Kontostand von Null werden die ggf. hinterlegten Anteilsscheine der Teilnehmerin vollständig wieder ausgehändigt.

Befindet sich das Verrechnungskonto im Minus, wird die entsprechende Anzahl von Anteils­scheinen einbehalten: Das Konto wird durch eine Umbuchung vom