Regionale Wirtschaftsgemeinschaften

Ein praktisches Konzept für ein zukunftsfähiges Wirtschaften, das gelebt werden will

Komplementärwährung

Eine Komplementärwährung (frz. complément = Ergänzung) ist eine Währung, die das staatliche Währungssystem ergänzt.

Die Absicht, die mit der Schaffung einer (Komplementär-)Währung verbunden ist, bestimmt deren Ausgestaltung.

Die staatliche Währung dient der Abwicklung geschäftlicher Transaktionen in einer wettbewerbs­orientierten Wirtschaft. Um den Wettbewerb zu fördern, muss die Währung stets knapp be­messen sein. Im Vordergrund der wettbewerbsorientierten Wirtschaft steht das (knappe und damit teure) Geldkapital.

Die Komplementärwährung wird für Tauschtransaktionen in einer kooperativen Wirtschaft verwendet, die das soziale Kapital in den Vordergrund stellt. Diese Währung soll die Gemein­schaft fördern und stets ausreichend vorhanden sein. Um das Tauschmittel verfügbar zu halten, wird die Komplementärwährung als wechselseitiges Kreditsystem definiert und mit einer Umlaufsicherung ausgestattet.

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